Home Kaffee trinken Kaffee allgemein Kaffeegenuss auch während der Schwangerschaft - bestehen Risiken?

Kaffeegenuss auch während der Schwangerschaft - bestehen Risiken?

Jedes Elternteil versucht seinem Kind von früh an die besten Bedingungen für ein gesundes und schönes Leben zu bereiten. Bei der Mutter fängt dies schon während der Schwangerschaft an. Alkohol, Nikotin und andere Schadstoffe sind in dieser Zeit tabu. Doch wie steht es um Koffein, das bekannterweise Kinder schädigen kann, in der Schwangerschaft?

Weniger (als gedacht) ist mehr

Eine englische Studie verdeutlich nun, dass auch schon kleine Mengen Koffein das Geburtsgewicht des Ungeborenen negativ beeinflussen können. In der Studie wurden über 2500 schwangere Frauen über 6 Monate begleitet und dabei der Koffeinkonsum beobachtet. Im Schnitt nahmen die zukünftigen Mütter ca. 159 Milligramm täglich zu sich, also fast die Hälfte der „Unbedenklichkeits-Grenze“.

Dabei stellte sich heraus, dass Kinder, deren Mütter mehr Koffein zu sich genommen haben, bei der Geburt weniger wogen. Mütter, die täglich 200 mg, also 2 Tassen Kaffee, tranken, brachten 60 bis 70 Gramm leichtere Kinder zur Welt als Mütter mit 100 mg täglichen Koffein-Konsums.

Vorfreude ist die schönste Freude

Zwar sind 70 Gramm mehr oder weniger bei normalen Geburten absolut in Ordnung, doch könnte sich ein geringeren Gewicht bei Frühgeburten oder Babys mit ohnehin geringem Gewicht ungünstig bis gefährlich auswirken. Deshalb rufen die Experten der Studie dazu auf, ab dem Tag der Befruchtung den Koffein-Konsum zu minimieren, also auch weniger schwarzen Tee, Cola und dergleichen trinken, oder gar ganz einzustellen.

Gegen eine neunmonatige Pause des Kaffee-Konsums zum Wohle des Kindes ist nichts einzuwenden, denn Tag für Tag wächst die Vorfreude auf die erste heiße, aromatisch duftende und wohlbekommende Tasse Kaffee nach der Geburt des Kindes. Des Weiteren kann sich der Körper in der Kaffee-Abstinenzzeit entwöhnen, sodass der Dopamin-Ausstoß nach der Zeit des Verzichtens schneller und stärker erfolgt - der morgendliche Kaffee also noch besser schmeckt.

Kurz: Während der Schwangerschaft auf Kaffee verzichten, möglicherweise auf entkoffeinierte Varianten zurück greifen, damit das Kind bestmöglich das Licht der Welt erblicken kann, und nach der Geburt das Kaffee-Erlebnis neu entdecken.

0 Votes

RSS-Feed

feed image

Kaffeeumfrage

Welcher ist ihr Lieblingskaffee?
 

Newsletter Anmeldung

Aktuelle Kaffeeinfos und Genießertipps kostenlos per E-Mail.








Lastest post

Top view